
Ein leistungsgerechtes Unentschieden holte unsere Mannschaft im Landkreis-Derby bei der TuS Pfarrkirchen.
Bei schwierigen äußeren Bedingungen auf nassem, holprigem Geläuf an der Pfarrkirchener Rennbahn schickte Trainer Muhamad Subasic zum zweiten Mal hintereinander die gleiche Startelf auf den Platz, auch der Coach selbst stand wieder auf dem Platz, um der Defensive die nötige Sicherheit zu verleihen. Die Hausherren schienen sich einiges vorgenommen zu haben und setzen die Innstädter vom Anpfiff weg unter Druck, der ASCK kam zu Beginn damit gar nicht klar. Folgerichtig schon nach wenigen Minuten die Führung für die Einheimischen. Ballverlust im Mittelfeld der Gäste, der Pass in die Spitze wird zunächst noch geblockt, aber dann zieht Felix Heudecker aus 18m ab und lässt TW Kaan Gülcü keine Abwehrmöglichkeit, bereits nach vier Minuten die kalte Dusche für den ASCK. Auch danach blieb die Heimelf spielbestimmend, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Ein Fernschuss von Enrique Freier, den Kaan Gülcü gerade noch über die Latte lenken konnte, war die beste Gelegenheit in der ersten Hälfte. Auf Seiten der Innstädter bot sich Haris Sistek bei einem Freistoß aus 20m die größte Chance, der Ball landete aber in der Mauer.
Zur Pause brachte der Simbacher Trainer dann Leo Kubitza neu in die Partie, mit ihm kam mehr Stabilität ins Simbacher Mittelfeld. Diese Einwechslung machte sich schon wenig später bezahlt. Einen etwas schmeichelhaften Freistoß von der linken Seite köpfte Subasic am langen Pfosten zur Mitte, wo aus dem Gewühl heraus „Joker“ Kubitza zum 1:1 traf (55.). In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie ohne große Höhepunkte auf beiden Seiten. Die wenigen Kontergelegenheiten spielten die Innstädter zu unkonzentriert zu Ende. Die Hausherren hätten mit dem Schlusspfiff beinahe noch den Siegtreffer markiert, aber der letzte Versuch des Spiels strich knapp am langen Pfosten vorbei.
Christian Allramseder: „In der 1. Halbzeit war der Gegner aggressiver, griffiger und hat sich mit dem 1:0 belohnt. Danach haben sich die Mannschaften mehr oder weniger neutralisiert, vielleicht mit leichten Vorteilen Pfarrkirchen. Danach sind wir dann vernünftig aus der Kabine gekommen und haben uns die ein oder andere Situation erarbeitet.“
Thomas Pinzl